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Paul Gay Bassbariton

 

 

Der aus Frankreich stammende Bassbariton Paul Gay studierte am Konservatorium in Paris bei Robert Dumé und ergänzte später seine Ausbildung bei Kurt Moll an der Kölner Musikhochschule. Er besitzt eine schöne ausgeglichene gut geführte Stimme die Ihn zum idealen Interprete von belcanto Rollen macht; ausserdem, der Volume und die Kraft die sie hat erlaubt ihn manchen dramatischen Rollen mit Erfolg zu gestalten, zum beispiel Golaud oder Amfortas.

2006 sah ihn an der Bastille Oper zum ersten Mal in Martinus Juliette, und als Klingsor trat er in Frankfurt im Frühjahr auf mit grossem Erfolg. In Lyon war er zu Gast für Ariadne auf Naxos als Musiklehrer, in Paris für eine neue Produktion von der Sache Makropoulos als Kolenaty. Er war 2008 in Toulouse (le Roi d'Ys),Toulon für Frère Laurent in Gounods Roméo und Julia und Bordeaux für sein erstes Mephisto in Gounods Faust wo er sich auszeichnete. Letzte Spielzeit war er in Paris für Harasta in der schlaue Füchslein und Fernando in Fidelio sowie eine Uraufführung von Ph.Boesmans (Yvonne) und in Lyon für eine neue Produktion von Lulu inszeniert von P.Stein.

Zahlreiche Projekte führen ihn wieder 2010 nach Paris für Billy Budd, EnricoVIII in Anna bolena in Frankfurt, Escamillo in Toronto, und 2011 nach Paris für Gounods Mephisto und Des Grieux (Manon) und die Titelpartie in Saint Francois d'Assises von Messiaen an der Münchner Staatsoper, Don Estoban in Der Zwerg auch in München, etc...(für ausführliche details siehe Kalender).
 

Paul Gay debütierte in Deutschland in 1997 in Osnabrück wo er sich die wichtigen Rollen seines Fachs erarbeitete. Zwischen 2000 und 2003 sang er verschiedene Partien an der Opéra National in Lyon – erwähnt seien vor allem die Rollen des Basilio ( Il barbiere di Siviglia ), Colline in Puccinis La Bohéme , und Rangoni ( Boris Godunow ). An der Opéra Royal de Wallonie interpretierte er 2002 zudem den Ferrando aus Verdis Il trovatore .
In der Spielzeit 2003/2004 gab Paul Gay sein Debüt am Grand Théâtre de Genève sowie an der Frankfurter Oper – hier sang er den Athleten in Bergs Lulu und, im Frühjahr 2004, den Leporello in Mozarts Don Giovanni . Ebenfalls im Jahr 2004 feierte er grossen Erfolgen in Lyon als Golaud in einer Inszenierung des Debussyschen Pelléas von Peter Stein und beim Glyndebourne Festival in der Rolle des Garibaldo in Händels Rodelinda .

Paul Gay arbeitete unter der leitung von Dirigenten wie Ivan Fischer, Christian Badea, William Christie, Maurizio Benini, Philippe Jordan, Jiri Behlohlavèc, Semyon Bychkov, Yves Abel, Evelino Pido, Emmanuelle Haïm, Michael Schonwandt, Vladimir Fedosseyev, Gunther Herbig, Paolo Carignani... und mit Regisseure wie Willy Decker, Luc Bondy, Peter Stein, Nicolas Joel, Richard Jones, Jean-Marie Villegier,Graham Vick, Philip Himmelman...Darüber hinaus gastiert Paul Gay auf zahlreichen Konzertpodien mit namhaften Orchestern, u.a. mit den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre National de Lyon, Les Arts Florissants unter der Leitung von William Christie, dem Orchestre National de France, Das Moscow Rundfunk Orchester und dem WDR und SDR Ochestern..

don giovanni